iGOÄ – Die Gebührenordnung für Ärzte für unterwegs
21. Dezember 2011
Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e.V. (PVS) bietet unter dem Namen iGOÄ eine digitale Version der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) im Taschenformat an. Die Applikation ist heute schon für das iPhone erhältlich....
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Während um die Details des Versorgungsstrukturgesetzes noch gerungen wird, richtet die Ärztepost den Fokus auf die Situation in den Ländern und Kommunen. "Gemeinde sucht Arzt": Was wie die Ankündigung einer neuen TV-Soap nach "Bauer sucht Frau" klingt, ist in vielen Gemeinden längst bittere Realtät. Wie entsteht nach jahrzehntelanger flächendeckender Über- plötzlich eine medizinische Unterversogung und welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die ambulante wie auch die stationäre ärztliche Versorgung künftig noch wohnortnah zu gewährleisten? Welche Rolle kommt den Kommunen zu? Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe der ärztepost.
Auf der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen, vor denen unser Gesundheitssystem steht, ist Managed Care zum Hoffnungsträger der Gesundheitspolitik geworden. Wie im Mutterland USA ist Managed Care auch bei uns nicht unumstritten. Der aktuelle Band der PVS Schriftenreihe geht der Frage nach, ob der von der Allianz aus Ökonomie und Politik eingeschlagene Weg der richtige ist. Kann Managed Care die Erwartung erfüllen, die Gesund-heitsversorgung bei gleicher oder gar besserer Versorgungsqualität effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten? Oder steuert die Gesundheitsversorgung unter dem Primat der Ökonomie in die falsche Richtung? Autoren aus ganz verschiedenen Disziplinen reflektieren das Potential von Managed Care. Ziel ist, den Dialog derjenigen zu befördern, die zusammenarbeiten müssen, sollen Managementprinzipien und ökonomische Analysen im Gesundheitswesen langfristig Früchte tragen.

Vor mehr als zwanzig Jahren entwickelte der PVS Verband eine Schnittstelle, die es erstmals möglich machte, die Abrechnungsdaten direkt vom Praxiscomputer an die VerrechnungsStelle zu übergeben. Die PAD-Schnittstelle hat sich seit ihrer Einführung 1987 als Standard für den Ausstausch privatärztlicher Abrechnungsdaten etabliert und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die PADline GmbH hat 2010 im Auftrag des PVS Verbandes mit der PADx-Schnittstelle eine xml-basierte Weiterentwicklung der PAD-Schnittstelle eingeführt und damit einen Generationenwechsel eingeläutet. PADx kann sich den ständig ändernden Anforderungen an die ärztlichen Abrechnungen flexibel anpassen und trägt dem Wandel der elektronischen Umgebung Rechnung. Sie integriert die bewährten Aspekte der PAD-Schnittstelle und kann auch die mit der alten Schnittstelle ausgelesenen Daten verarbeiten. Hier finden Sie die aktuellen Beschreibungen der PAD- und der PADx-Schnittstelle.
Bundesweit bieten die Privatärztlichen Verrechnungsstellen Seminare und Workshops rund um Abrechnungsthemen und Praxismanagement an. Das Themenspektrum reicht von den Grundlagen der Gebührenordnung bis zu fachruppenspezifischen Aufbauseminaren, Kommunikation und Organisation. Hier finden Sie eine Zusammenstellung aller Fortbildungsveranstaltungen. Für die Anmeldung und nähere Informationen wenden Sie sich bitte jeweils an die ausrichtende PVS.
8. Februar 2012: BG-Abrechnung
8. Februar 2012: Ohne Verluste durchs Jahr - GOZ aktuell
14. Februar 2012: Erfolgreiche IGeL-Konzepte - aus der Praxis für die Praxis
15. Februar 2012: GOÄ - Grundlagenseminar
15. Februar 2012: GOÄ-Basisseminar: Grundlagen
Ökonomisches Denken muss Einzug in die Medizin halten, soll die soldarisch finanzierte Gesundheitsversorgung langfristig gesichert werden können. "Mediziner müssen von der Ökonomie so viel verstehen, dass sie erkennen, welche Probleme die Ökonomie lösen kann, welche die Medizin alleine lösen muss und welche die Medizin nur in Kooperation mit der Ökonomie lösen sollte", erläutert Prof. Dr. Franz Porzsolt den Grundgedanken der "Klinischen Ökonomik". Die Klinische Ökonomik verteidigt das unveräußerliche Recht eines jeden einzelnen auf die für ihn nutzbringendste medizinische Versorgung. Sie bejaht die ökonomische Verantwortung des Arztes und gibt ihm die Instrumente an die Hand, damit er dieser Verantwortung auch gerecht werden kann.
Die PAD-Schnittstelle des PVS Verbandes ist heute als Standard für die digitale Datenübergabe im Bereich der Privatliquidationen anerkannt. Jetzt bekommt sie mit PADx eine große Schwester an die Seite gestellt. PADx wird sich den sich ständig ändernden Anforderungen an die ärztlichen Abrechnungen flexibel anpassen können und trägt dem schnellen Wandel der elektronischen Umgebung Rechnung.
Die neue Schnittstelle bringt für die Ärzte, die über die Verrechnungsstellen abrechnen, entscheidende Vorteile. Der Kommunikationsaufwand zwischen Arzt und Verrechnungsstelle wird dadurch, dass die Daten durch neue technische Methoden besser validiert werden können, verringert. Die Zertifizierung der Arztinformationssysteme, die die Schnittstelle implementieren, bedeutet eine zusätzliche effektive Qualitätssicherung. Und sofern die Softwarehäuser die Möglichkeiten der neuen Schnittstelle umsetzen, können die Informationen über den Abrechnungsstatus direkt in das Arztsystem zurückfließen. Darüber hinaus wird es mit der neuen Schnittstelle einfacher gelingen, für die Mitglieder der VerrechnungsStellen auf neue Anforderungen reagieren zu können.
Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen versteht es als seine Aufgabe, technische Entwicklungen im Gesundheitsesen aktiv voranzutreiben, um mitzuhelfen, die Abläufe so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten. PADx ist ein wichtiger Beitrag zu dieser Entwicklung.
Der PVS Verbandes hat einen neuen Abrechnungs- und Datenschutzkodex. In dem Kodex geben sich die Privatärztlichen Verrechnungsstellen verbindliche Richtlinien für die Abrechnung ärztlicher und zahnärztlicher Leistungen. Die Richtlinien spiegeln die besondere Verpflichtung zu einem sorgsamen Umgang mit den Abrechnungsdaten wider. Hier können Sie den Kodex als Flyer bestellen oder einfach downloaden.







