Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Der Schnellrechner mit dem Dreh

Mit iGOÄ wird die Gebührenordnung für Ärzte mobil, jederzeit und überall griffbereit. Laden Sie sich jetzt die kostenlose App für Ihr iPhone herunter.

Gerade erschienen: ärztepost 4/2011

Gemeinde sucht Arzt: Welche Bedeutung hat die medizinische Versorgung für die Entwicklung der Kommunen? Und wie holt man die Ärzte aufs Land?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen Verrechnungsstellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

IT-Innovationen im Gesundheitswesen

Ausgabe 3/2011

Philipp Grätzel von Grätz

Digitale Abrechnung, sichere Kommunikation, elektronische Patientenakte: Der seit Jahren langsam, aber sicher voran schreitende Aufbau einer IT-Infrastruktur im deutschen Gesundheitswesen ermöglicht einen interessanten Vergleich zwischen Innovationsfähigkeit und Herangehen an Innovationen im privaten und im gesetzlichen Krankenversicherungswesen. In vielen Bereichen ergänzen sich die Aktivitäten. Wenn es um praxisnahe Umsetzung geht, haben die „Privaten“ oft die Nase vorn – und belegen nebenbei, dass sich der Patient auch ohne elektronische Gesundheitskarte in eine digitale Infrastruktur einbinden lässt.


Editorial

Salvo errore et omissione

Die AOK Nordwest bietet ihren Mitgliedern einen neuen Service an. Mit Hilfe der "AOK-PatientenQuittung" sollen die Versicherten erfahren, was ein Arztbesuch tatsächlich gekostet hat. Nur, wie soll das gehen? Auf der Basis des EBM ist das schlicht eine leere Versprechung.
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Hauptstadtkommentar

Perspektive alternde Gesellschaft

Schafft es Gesundheitsminister Daniel Bahr, eine wirkliche Pflegereform auf den Weg zu bringen, bietet dies nicht nur für die Versorgungsperspektiven im Alter bisher erheblich unterschätzte Chancen. Vor allem der ärztlichen Profession käme für eine Neubewertung und -gestaltung der gesundheitlichen und sozialen Perspektiven eine herausragende Rolle zu.
Thomas Grünert

Forum PVS

Mehr Wettbewerb erfordert neue Angebote - PKV muss durch zusätzlichen Service überzeugen

Der Wettbewerb in der Privaten Krankenversicherung wird in Zukunft immer mehr über den Service und Zusatzleistungen entschieden, die die Unternehmen ihren Versicherten anbieten. Die Krankenversicherung darf sich nicht darauf beschränken, Rechnungen zu bezahlen. Sie muss auch einen Mehrwert für die Kunden bieten.
Dr. Andreas Kottmeier

Die Medaille hat auch eine Vorderseite

Einige Betrachtungen zur Explosion der Gesundheitskosten: Die Diskussion um die Zukunft des Gesundheitswesens wird allenthalben von steigenden Kosten bestimmt. Doch das ist nur die Rückseite der Medaille. Die Vorderseite zeigt den medizinischen Fortschritt und seinen volkswirtschaftlichen Nutzen, den Zugewinn an Lebensqualität und das Wachstumspotential des Gesundheitssektors.
Dr. Gerhard Schwarz und Dr. Jérôme Cosandey

Der Iro ist ab

Großbritanniens Regierungskoalition scheitert an der Gesundheitsreform: Im August 2010 zeigte die Titelseite des Economist den britischen Premierminister David Cameron mit einem Irokesenschnitt, gefärbt im blau-weiß-roten Muster des "Union Jack". Titel der Ausgabe:"Radical Britain - the West most daring government". Tatsächlich hatte Camerons hastig zusammengeschusterte Regierungskoalition einen Reformeifer entwickelt, den ihr anfangs niemand zugetraut hätte.

Ausstieg aus dem Gesundheitsfonds

Im Jahr 2009 wurde der Gesundheitsfonds eingeführt: Die individuelle Beitragsautonomie der gesetzlichen Krankenkassen wurde abgeschafft und durch ein zentral geplantes und vereinheitlichtes Finanzierungssystem ersetzt. Aktuelle Berechnungen des Institutes für Mikrodaten-Analyse zeigen nun, dass es zu deutlichen Fehlallokationen der Finanzmittel im Gesundheitsfonds kommt. Hier hilft nur ein "Gesundheitsfonds-Cutting", analysiert Dr. Thomas Drabinski.
Dr. Thomas Drabinski

Stabwechsel in der Bundesärztekammer

Dr. Frank Ulrich Montgomery ist langjähriger Präsident der Ärztekammer Hamburg. 18 Jahre lang war er Vorsitzender des Marburger Bundes und hat es erstmals geschafft, arztspezifsche Tarifverträge für die deutschen Klinikärzte durchzusetzen. Am 2. Juli wählte ihn die deutsche Ärzteschaft zu ihrem Präsidenten und hat damit die Entscheidung für einen berufspolitischen Vollprofi getroffen. Die Ärztepost sprach mit Dr. Montgomery über seine Ziele und über eines der drängensten Probleme - die Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte.
Die Ärztepost im Gespräch mit Dr. Frank Ulrich Montgomery

Meilenstein auf dem Weg zum Lehrfach

Zum Wintersemnester erscheint das erste Lehrbuch für Klinische Ökonomik. Klinische Ökonomik ist das Plädoyer für die Integration epidemiologischen und ökonomischen Denkens in ärztliche und pflegerische Entscheidungen. Es geht um die Abwägung von Kosten und Nutzen alternativer Behandlungsmöglichkeiten. Im Fokus steht dabei der Patient. Das Lehrbuch "Grundlagen der Klinischen Ökonomik" macht deutlich, warum es in der medizinischen Ausbildung unerlässlich ist, ökonomische Zusammenhänge kennenzulerenen und warum aber letzendlich nicht die Kosten, sondern der Nutzen von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmnen entscheidend ist.
Ulrike Scholderer

Einrede

Keine Spur von Solidarität

Die Sorgen der kleinen Leute - großmundig tauchen sie in den Sonntagsreden von Politikern auf. In Wahlkämpfen erst recht. Was davon zu halten ist, zeigen die dramatischen Wochen um die Pleite der City BKK.
Gunars Reichenbachs

Praxismanagement

Steuerreport

Dr. Leisner stellt zwei aktuelle Urteile des Bundesgerichtshofes vor. In dem einen geht es um die Abgrenzung von Befunderhebungsfehlern und Diagnoseirrtümern, im anderen um die Entscheidung, dass Privatkliniken nicht dem Krankenhausentgeltgesetz unterliegen.
Priv.-Doz. Dr. Walter Georg Leisner

PVS & Recht

Kostenträchtige Ersparnis - Die Tücken "selbst gebastelter" Arbeitsverträge in der Arztpraxis

Neben seiner anspruchsvollen ärztlichen Tätigkeit belastet den Praxisinhaber die Sorge um die Gestaltung von Arbeitsverträgen sowohl mit dem nicht-ärztlichen als auch mit dem ärztlichen Personal. Erfahrungsgemäß wird gerne auf uralte, möglicherweise noch vom Vorgänger stammende Vertragsmuster, Muster aus dem Internet sowie Empfehlungen der Ärztekammer oder von Kollegen zurückgegriffen. Allerdigs stellen sich diese Regelungen im Konfliktfall nicht selten als problematisch heraus.
Bernhard Steinkühler

BGH zieht klare Grenzen für Verweisung von Patienten an andere Leistungserbringer

Mit dem Urteil vom 13. Januar 2011 hat der Bundesgerichtshof mit klaren Aussagen zu Art und Umfang des ärztlichen Verbots, Patienten an andere Erbringer von Gesundheitsleistungen ohne hinreichenden Grund zu verweisen, Stellung bezogen. Darüber hinaus hat das Gericht Feststellungen zur Zulässigkeit der Beteiligung von Ärzten an Unternehmen anderer Lesitungserbringer getroffen.
Michael Frehse

Das letzte Wort

Wettbewerb in Gefahr

Die Krankenkassenlandschaft wird sich in den kommenden Jahren gravierend verändern. Die spektakuläre Pleite der City BKK ist nur der Anfang. Weitere 20 Kassen sollen mit starken finanziellen Problemen kämpfen. Betroffen seien fast 30 Millionen Versicherte, heißt es in Kassenkreisen. Damit scheinen sich die Befürchtungen zu erfüllen, die Kritiker bei der Einführung des Gesundheitsfonds an die Wand gemalt hatten. Denn der Hauptgrund für die Schieflage ist ein Konstruktionsfehler im Kassensystem.
Dr. Dorothea Siems