Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Der Schnellrechner mit dem Dreh

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Gerade erschienen: ärztepost 4/2011

Gemeinde sucht Arzt: Welche Bedeutung hat die medizinische Versorgung für die Entwicklung der Kommunen? Und wie holt man die Ärzte aufs Land?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen Verrechnungsstellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Gemeinde sucht Arzt.

Ausgabe 4/2011

Prof. Dr. Thomas Schlegel

Was wie die Ankündigung einer neuen TV-Soap nach „Bauer sucht Frau“ klingt, ist längst in vielen Gemeinden bittere Realität geworden. Wie entsteht nach jahrzehntelanger flächendeckender Über- plötzlich eine medizinische Unterversorgung und welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die ambulante wie auch die ­stationäre ärztliche Versorgung künftig noch wohnortnah zu gewährleisten?


Editorial

The £ 1,000,000 Bank Note

Angesichts der europäischen Schuldenkrise fragt man sich, ob die handelnden Politiker die Short Story "The £ 1,000,000 Bank Note" zwar gelesen, den satirischen Ansatz aber überlesen haben. Stefan Tilgner empfiehlt eine Relektüre von Mark Twain.
Stefan Tilgner

Hauptstadtkommentar

Für ein hörendes Herz

Form und Empfang von Benedict XVI. waren etwas Besonderes. Ein Staatsbesuch, wie man ihn vielleicht nur einmal miterleben darf. Der alte Mann aus Rom tritt im Bundestag vor die Parlamentarier und hält ihnen eine philosophische Vorlesung! Aber was hat das mit Gesundheitspolitik zu tun? Sehr viel! Denn der Papst hat gesellschaftspolitische Akzente gesetzt, deren genaue Betrachtung einer neuen Kultur der politische Diskussion außerordentlich gut täte.
Thomas Grünert

Titel

Neue Verantwortung für die Kommunen

Der gesellschaftliche Veränderungsprozess hat das Gesundheitswesen erreicht. Vom Tante-Emma-Laden zum Supermarkt, von der Backstube um die Ecke zum Filialbäcker - der Trend ist seit Jahren eindeutig: Kleine Dienstleistungseinheiten verschwinden, weil für die Inhaber das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag nicht mehr stimmt. Jezt wird der Landarzt rar. Aber: wo ein Vakuum entsteht, wird es aufgefüllt.
Ullrich Eidenmüller

Kommunales Engagement - Erfolgsgeschichten

Probleme bei der Praxisnachfolge kennt man in Deekelsen nicht. Als Dr. Matthiesen tödlich verunglückt, ist Dr. Teschner gleich zur Stelle. Und als es den nach mehr als fünfzehn Jahren dann doch nach Bayern zieht, übernimmt Dr. Bergmann. Das Bild, das die ZDF-Vorabendserie vom "Landarzt" zeichnet, hat mit der Realität wenig zu tun.
Ulrike Scholderer

Forum PVS

Moderne Zahnmedizin links liegen gelassen

Der Gesetzgeber novelliert die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) - Ziele und Aufgaben einer modernen Gebührenordnung sind nicht verstanden worden.
Dr. Peter Engel

Medicine goes feminine: Herausforderungen und angemessene Entscheidungen

Wenn man der Analyse von Dr. med. dent. Meike Zich Glauben schenken darf, wird sich einiges ändern. Sie hat in ihrer Dissertation die Aussagen zur Feminisierung der Gesundheitsversorgung unter die Lupe genommen. Genau gesagt wollte sie wissen, welche Aussagen zur Feminisierung der Medizin valide sind oder mit anderen Worten, welchen Aussagen man vertrauen kann.
Prof. Dr. Franz Porzsolt und Ulrike Scholderer

Einrede

Landärztegesetz schafft neuen Konkurrenzkampf

Das neue Versorgungsstrukturgesetz, um dessen Details im Bundestag noch gerungen wird, dreht viele Stellschrauben in die richtige Richtung. Dennoch ist es kein großer Wurf, der die wachsenden Probleme der ärztlichen Versorgung auf dem Land nachhaltig lösen wird.
Eva Quadbeck

PVS & Recht

Das Geständnis des Arztes und seine Berufshaftpflichtversicherung

Wird der Arzt mit dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers konfrontiert, stellt sich für ihn die Frage, wie er sich dem Patienten gegenüber verhalten soll und auch darf. Es besteht in Arztkreisen wahre Angst davor, den Haftpflichtversicherungsschutz zu verlieren, sobald ein Behandlungsfehler zugegeben wird. Auch nach der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes, mit der das Anerkenntnisverbot aufgehoben wurde, sind die Befürchtungen des Arztes berechtigt.
Dominik Breidenbach

Darf der niedergelassene Arzt stationäre Wahlleistungen erbringen?

Gemäß § 17 Abs. 3 des Krankenhausentgeltgesetzes erstreckt sich eine Vereinbarung über wahlärztliche Leistungen auf alle an der Behandlung des Patienten beteiligten angestellten oder beamteten Ärzte des Krankenhauses, soweit diese zur gesonderten Berechnung ihrer Leistungen im Rahmen der vollstationären und teilstationären sowie einer vor- und nachstationären Behandlung berechtigt sind, einschließlich der von diesen Ärzten veranlassten Leistungen von Ärzten und ärztlich geleiteten Einrichtungen außerhalb des Krankenhauses.
Konstantin Theodoridis

Arztpraxis gesucht oder abzugeben

Plant ein Arzt seinen Ruhestand und sucht einen geeigneten Nachfolger, um nicht nur sein Lebenswerk in gute Hände zu legen, sondern abschließend über den Kaufpreis die Früchte seiner jahrelangen Tätigkeit in Form einer auskömmlichen Altersversorgung zu ernten, hat er zur Vermeidung unliebsamer Überraschungen auch zwingend arbeitsrechtliche Aspekte zu beachten.
Bernhard Steinkühler

Praxismanagement

Steuerreport

Das Bundesverfassungsgericht erlaubt Ärzten und Zahnärzten mehr Werbung und die Umsatzsteuerpflicht von Privatkliniken kommt erneut auf den Prüfstand.
Priv.-Doz. Dr. Walter Georg Leisner

Das letzte Wort

Pflege für die Finanzen

Es kommt ja selten vor, dass man als politischer Beobachter ein Finanzloch in den Sozialsystemen herbeisehnt. Aber im Falle der Pflegeversicherung wäre ein kleines, hübsches Defizit vielleicht ganz hilfreich: Wo über rote Zahlen debattiert wird, da baut sich Entscheidungsdruck auf. Und wo Entscheidungsdruck herrscht, müssen sich die Verantwortlichen einigen.
Cornelia Schmergal